Am Sonnabend, den 28. Februar, trug Henning Gömer für den MTV Leck als Gastgeber die zweite Runde des Jugendgrandprix’ aus. Dieses Mal nahmen auch Spieler aus Niebüll und Tondern teil, so dass insgesamt 20 Nachwuchs„schacherinnen“ und -„schacher“ zusammenkamen, von denen immerhin sieben „Wiederholungstäter“ waren. Zahlenmäßig war die Klasse der U10 besonders stark vertreten. Einen Start-Ziel-Sieg legte der Lecker Pascal hin, der seine Routine aus seinen regelmäßigen Einsätzen in der zweiten Herrenmannschaft des MTV voll aufs Brett bringen konnte und alle seine sieben Partien gewann. Er gewann damit auch die Klasse der 14-jährigen. Ihm stark auf den Fersen blieb bis zum Schluss der Tonderaner U10-Spieler Mikkel, der ihr direktes Duell in der dritten Runde knapp verlor. Diese blieb seine einzige Niederlage, so dass er auf sechs Punkte kam. Das weitere Verfolgerfeld war ausgeglichener und die Spiele umkämpfter, so dass der Tonderaner Jonas als Dritter und Gewinner der U12 mit seinen erreichten 4,5 Punkten schon 2,5 Punkten Abstand auf Pascal aufwies. Als bester Lindholmer Vertreter und Gewinner der U8 kam Len, der Sieger des Tönninger GPs, mit 4 Punkten als Gesamtfünfter ins Ziel, Bjarne, der beste Tönninger und Gewinner der U16, war punktgleich mit Len, wies aber die leicht schlechtere Feinwertung auf. Beste der M-Klasse wurde die für den MTV Leck startende Ronja. Vielen Spielerinnen und Spielern merkte man eine gewonnene Routine im Vergleich zum ersten GP-Turnier an, so dass es nur noch zu einem erfolgreich angewandten Schäfermatt kam, obwohl das sogar schon abgewehrt schien. Aber, wie sagt es doch ein grammatikalisch äußerst gewagter Sinnspruch so treffend: „Anhalten tut kriegen“ – geduldig wartend konnte in dieser Partie der schachmattsetzende Einschlag mit der Dame auf f7 aus einer für das Schäfermatt eher untypischen Eröffnungsvariante angebracht werden. Ansonsten gab es nur sieben mehr oder weniger friedliche Punkteteilungen, die allesamt aus Pattsetzungen erfolgten, alle anderen Partien wurden entschieden, eine sogar durch Zeitüberschreitung – während in den übrigen Partien eine übermäßige zeitliche Zuwendung zu ausgeführten Zügen eher unterblieb. Der MTV Leck, durch jahrzehntelangen Ligenbetrieb reich an Catering- und Beköstigungserfahrung, ließ sich nicht lumpen und bot in Gestalt ihres Jugendwarts neben dem hyggeligen Spielsaal auch Verpflegung an, so dass die eine oder andere schmerzliche Niederlage gewissermaßen weggenascht werden konnte. Wie schon im ersten Turnier verwaltete wieder der routinierte Tönninger Jugendwart, Georg Klepp, gemäß dem Motto „never change a routinierten Turnierorganisator“ den Turnierablauf.
Die dritte Runde des GP wird am 21. März in Lindholm ausgetragen werden.